Fondsmanager Beckers: „Stablecoins sind die nächste Killer-Application der Kryptowelt“

Fondsmanager Beckers: „Stablecoins sind die nächste Killer-Application der Kryptowelt“ Risiko-Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewähr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente. Es handelt sich hierbei nicht um Anlagevermittlung, Anlageberatung oder Ähnliches. Ihr entscheidet selbst, was ihr macht. Diese Transkription wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und zur besseren Verständlichkeit redaktionell leicht angepasst. Inhaltliche Abweichungen zum Original-Podcast sind möglich. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. 00:23 – Christoph Damm„Beckers Bets“, der Investment-Podcast mit Jan Beckers. Heute widmen wir uns mal wieder dem Kryptosektor. Zuletzt haben wir das im August getan – also Zeit für ein Update. Und wie gewohnt machen wir das nicht allein, sondern mit eurem Krypto-Experten Ha Duong. Jan, beim letzten Mal haben wir über große Trends gesprochen: institutionelle Zuflüsse, regulatorische Entwicklungen. Und seitdem ist wieder einiges passiert – gerade im Kryptobereich sind Monate ja eine sehr lange Zeit. Vielleicht ein kurzer Rückblick: Was hat sich bewahrheitet? Was ist neu dazugekommen? 01:15 – Jan BeckersWir hatten damals über ETFs gesprochen und ihren positiven Einfluss auf den Markt. Und wir hatten darüber gesprochen – das war ja noch vor der Wahl von Donald Trump –, dass er sich sehr pro Krypto, besonders pro Bitcoin, äußert und dass seine Wahl entsprechend gut für die Kryptomärkte wäre. So ist es am Ende ja auch gekommen.Dann ging es um die mögliche strategische Bitcoin-Reserve im Falle einer Trump-Wahl. Die gibt es noch nicht, aber vieles deutet darauf hin, dass sie kommt.Wir haben außerdem über die Verkäufe des deutschen Staates gesprochen – leider zu rund 50.000 Dollar je Bitcoin. Und wir hatten über das Bitcoin-Mining gesprochen. Da können wir später noch ein Update geben. 02

00:23 – Christoph Damm
„Beckers Bets“, der Investment-Podcast mit Jan Beckers. Heute widmen wir uns mal wieder dem Kryptosektor. Zuletzt haben wir das im August getan – also Zeit für ein Update. Und wie gewohnt machen wir das nicht allein, sondern mit eurem Krypto-Experten Ha Duong. Jan, beim letzten Mal haben wir über große Trends gesprochen: institutionelle Zuflüsse, regulatorische Entwicklungen. Und seitdem ist wieder einiges passiert – gerade im Kryptobereich sind Monate ja eine sehr lange Zeit. Vielleicht ein kurzer Rückblick: Was hat sich bewahrheitet? Was ist neu dazugekommen?
01:15 – Jan Beckers
Wir hatten damals über ETFs gesprochen und ihren positiven Einfluss auf den Markt. Und wir hatten darüber gesprochen – das war ja noch vor der Wahl von Donald Trump –, dass er sich sehr pro Krypto, besonders pro Bitcoin, äußert und dass seine Wahl entsprechend gut für die Kryptomärkte wäre. So ist es am Ende ja auch gekommen.
Dann ging es um die mögliche strategische Bitcoin-Reserve im Falle einer Trump-Wahl. Die gibt es noch nicht, aber vieles deutet darauf hin, dass sie kommt.
Wir haben außerdem über die Verkäufe des deutschen Staates gesprochen – leider zu rund 50.000 Dollar je Bitcoin. Und wir hatten über das Bitcoin-Mining gesprochen. Da können wir später noch ein Update geben.
02:13 – Christoph Damm
Dann schauen wir mal drauf: Ihr wart damals beide sehr positiv für die langfristige Bitcoin-Entwicklung. So lange hat es gar nicht gedauert – schon im Mai gab es ein neues Allzeithoch, und das trotz Gegenwind am Aktienmarkt.
Früher war Bitcoin stark an Tech-Aktien gekoppelt – Nasdaq hoch, Bitcoin hoch. Jetzt scheint er sich davon zu lösen. Wie kommt das? Steht der Bitcoin inzwischen wirklich auf eigenen Beinen?
02:45 – Jan Beckers
Bitcoin ist nicht völlig unkorreliert zu Tech-Aktien, aber es gibt sehr viele Marktphasen, in denen er eigene Muster hat. Das ist gut für Portfolios, denn man will ja Assets kombinieren, die möglichst unkorreliert sind und langfristig positive Returns bringen. Das macht Bitcoin zunehmend interessant für institutionelle Anleger.
Der größte Rückenwind der letzten sechs Monate kam aber aus der Politik – vor allem aus den USA. Unter Biden herrschte vier Jahre lang eine kryptofeindliche Administration. Jetzt dreht sich das komplett. Regulierung bleibt ein Risiko, aber aktuell ist sie eher Rückenwind: Viele kryptofeindliche Maßnahmen werden zurückgedreht oder stehen vor dem Aus.
Ein Thema steht aktuell besonders im Fokus: der massive Aufstieg der Stablecoins. Zum einen wegen technologischer Fortschritte – man kann inzwischen für wenige Cent in Sekunden große Werte um die Welt schicken. Extrem disruptiv. Zum anderen wegen regulatorischem Rückenwind in den USA.
Und: Stablecoin-Issuer wie Tether halten große Mengen an US-Treasuries. Die USA brauchen dringend Käufer – Tether ist inzwischen der weltweit etwa 15-größte Halter von US-Staatsanleihen, größer als viele Nationalstaaten. Das sorgt für weitere politische Unterstützung.
Wir glauben: Stablecoins sind die nächste Krypto-Killer-Application, über die Hunderte Millionen Menschen erstmals mit Krypto in Berührung kommen.
05:43 – Christoph Damm
Bleiben wir bei Stablecoins. Als Investment sind sie ja nicht geeignet – ein Dollar rein, ein Dollar raus. Aber ist ihre Bedeutung für die reale Welt der eigentliche Gamechanger?
06:02 – Jan Beckers
Auf jeden Fall. Stablecoins bringen viele Menschen erstmals mit Krypto in Kontakt: Sie eröffnen Wallets, halten dort Stablecoins – und später vielleicht andere Tokens. Das schafft Vertrauen und Legitimität. Außerdem entsteht für Krypto-Unternehmen eine stabile Einnahmebasis.
Kein Wunder, dass inzwischen fast jeder große Player im Kryptomarkt einen eigenen Stablecoin starten will oder daran mitverdienen möchte. Tether hat 2023 rund 14 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Das zieht natürlich Nachahmer an. Selbst große US-Banken arbeiten inzwischen an einem gemeinsamen Stablecoin.
Diese Entwicklung ist insgesamt sehr positiv für den Markt. Natürlich kann es auch bedeuten, dass Nutzer in Schwellenländern eher Stablecoins statt Bitcoin halten – aber der Effekt insgesamt ist stark positiv für das gesamte Ökosystem.
Und ja: Auch Stablecoin-Emittenten sind investierbar. Circle – Emittent von USDC, dem zweitgrößten Stablecoin – geht bald an die Börse.
Coinbase profitiert übrigens sogar stärker von USDC als Circle selbst. Wir sind dort investiert.
08:38 – Christoph Damm
Vielleicht kurz zum Geschäftsmodell: Vereinfacht gesagt verdienen Emittenten an den Zinsen der hinterlegten Dollar – sie müssen diese Zinsen anders als Banken aber nicht weitergeben. Dadurch entstehen Milliardengewinne. Deshalb spricht man von „Killer-Application“. Könnt ihr das noch einmal erklären?
09:06 – Jan Beckers
Banken müssen Zinsen auch nicht zwingend weitergeben – der Wettbewerb zwingt sie jedoch. In der Kryptowelt könnte das langfristig ähnlich werden. Vielleicht müssen Stablecoin-Issuer irgendwann einen Teil der Zinserträge mit Nutzern teilen.
09:37 – Christoph Damm
Warum nennt ihr Stablecoins denn eine Killer-Application?
09:42 – Ha Duong
Weil Stablecoins bereits heute massiven realen Nutzen erzeugen. Das Transaktionsvolumen liegt teilweise auf dem Niveau von VISA. Und das nach weniger als zehn Jahren.
Das Wachstumspotenzial der nächsten zehn Jahre ist riesig – vor allem im Globalen Süden, wo Menschen günstige, schnelle Werttransfers brauchen. Viele sparen damit echtes Geld im Vergleich zu Western Union oder PayPal. Das ist ein enormer Anreiz, sich mit einer neuen Technologie zu beschäftigen.
Es ist ein Use Case, den sogar meine Mutter verstehen würde – also sehr viel greifbarer als andere, komplexere Krypto-Anwendungen.
10:55 – Christoph Damm
Dann kommen wir zur Preisprognose. Ihr seid ja immer eher langfristig unterwegs. Ein grober Rahmen?
11:14 – Jan Beckers
Langfristig bin ich sehr optimistisch. Kurzfristige Zahlen sind schwer vorherzusagen – der Markt ist extrem dynamisch.
Ob sich der Markt weiter stark an den Halving-Zyklen orientiert oder davon entkoppelt – unklar.
Neu ist: Viele Firmen bauen Bitcoin-Treasury-Strategien auf. Dadurch kommen zusätzliche Käufer in den Markt. Dazu günstige Finanzierungsbedingungen über Convertible Debt. Das kann sehr starke, sich selbst verstärkende Effekte erzeugen.
Kurzfristig sehen viele Marktbeobachter ein Top zwischen 150.000 und 250.000 Dollar.
Mittelfristig und langfristig halte ich deutlich höhere Werte für wahrscheinlich.
Ha und ich haben dieses Jahr auf dem Forum-Kongress in Mannheim gesagt:
Ein Bitcoin-Preis von 10 Millionen Dollar in 15–20 Jahren ist realistisch.
Das klingt spektakulär, ist aber weniger aggressiv als die historische Wachstumsrate.
Schon die Parität zu Gold wäre eine Verzehnfachung vom heutigen Niveau.
14:14 – Ha Duong
Viele Fiat-Währungen werden weiter unter Inflation leiden. Staaten haben strukturelle Ausgabenprobleme. Die Nachfrage nach knappen Assets wie Bitcoin steigt.
Wenn Bitcoin langfristig 1–2-stellige Prozent des weltweiten Nettovermögens ausmacht, landen wir automatisch im Millionenbereich.
15:35 – Christoph Damm
Kurz betont: Das ist ein sehr langfristiger Ausblick.
15:45 – Jan Beckers
Absolut. Kurzfristige Vorhersagen sind um ein Vielfaches schwerer als langfristige.
16:07 – Christoph Damm
Schauen wir auf Altcoins: Der Bitcoin glänzt – andere Coins eher nicht. Gibt es eine Altcoin-Season in Sicht?
16:35 – Ha Duong
Historisch ist Bitcoin immer der Erste, der ein neues Allzeithoch erreicht. Er ist das liquideste Asset und spielt auch makroseitig eine Rolle. Außerdem bekommt er aktuell den größten politischen Rückenwind, sogar Staatsreserve-Ankündigungen wie zuletzt aus Pakistan.
Bei Ethereum sahen wir zuletzt eine starke Performance. Die Gründe:
– Der größte Exchange-Hack der Geschichte (Bybit) verursachte Verkaufsdruck.
– Risk-Off-Phasen führten zu Liquiditätsverkäufen – ETH ist dort das liquideste Asset.
– ETH dient in vielen DeFi-Protokollen als Collateral – beim De-Leveraging wird es abverkauft.
– Diese Effekte sind mittlerweile ausgestanden.
– Das Pectra-Upgrade hat Skalierbarkeit und UX verbessert.
– Ein kultureller Wandel in der Ethereum-Foundation: pragmatischer, kommerzieller.
Bei Altcoins sehen wir Outperformance dort, wo echte Umsätze oder Profite entstehen: Beispiele sind HyperLiquid, Athena, EtherFi.
Eine breite Altcoin-Season wie früher erwarte ich aber nicht. Der Markt ist reifer – selektiver.
20:23 – Christoph Damm
Und viele Coins werden wertlos – das betonen wir ja ständig. Bleiben wir aber bei Ethereum: Lange gab es Diskussionen, ob Ethereum Bitcoin überholen könnte. Wie seht ihr es jetzt?
20:57 – Ha Duong
Bitcoin und Ethereum bedienen unterschiedliche Use Cases.
– Bitcoin: digitales Gold, Makro-Asset, potenzielles Reserveasset.
– Ethereum: Tech-Plattform für dezentrale Anwendungen; langfristiger Case ist, dass Finanztransaktionen und Assets global On-Chain abgewickelt werden.
Wir sehen große Finanzinstitutionen, die aktiv daran arbeiten. Stablecoins sind ja bereits ein Real-World-Asset auf Ethereum.
Wir sind weiterhin positiv für Ethereum.
22:50 – Christoph Damm
Ethereum bleibt spannend. Positiv gestimmt?
22:53 – Ha Duong
Ja.
22:56 – Christoph Damm
Viele Unternehmen nutzen Bitcoin als Reserve – MicroStrategy ist das bekannteste Beispiel. Jetzt gibt es immer mehr Copycats. Wie bewertet ihr das?
23:28 – Ha Duong
Ich war letzte Woche in Las Vegas auf der Bitcoin-Konferenz und habe Michael Saylor getroffen. Er ist ein extrem charismatischer Verkäufer – das hilft, wenn man Kapital aufnehmen will, um Bitcoin zu kaufen.
Der Investment Case:
MicroStrategy hat etwa 60 Mrd. USD in Bitcoin, wird aber mit ca. 120 Mrd. bewertet.
Wer MSTR-Aktien kauft, kauft indirekt Bitcoin mit einem Premium – d. h. man bekommt weniger als 1 BTC je investiertem „BTC-Wert“.
Wenn MicroStrategy es aber schafft, die Bitcoin-per-Share zu erhöhen, kann der Aktionär am Ende mehr Bitcoin besitzen als beim ETF-Kauf. Das ist die Wette, die der Markt spielt.
Sie ist aber extrem reflexiv und riskant. Fällt das Premium, fällt die Aktie überproportional.
25:26 – Christoph Damm
Jan, würdest du dieses Risiko eingehen?
25:28 – Jan Beckers
Ich wäre vorsichtig.
Viele institutionelle Investoren kaufen lieber die Convertible Debt von MicroStrategy:
– begrenztes Downside-Risiko,
– dafür eine Upside, die etwa 35 % über dem aktuellen Bitcoin-Preis beginnt.
Es ist ein kreativer Weg, neue Anlegergruppen zu erreichen.
Saylor geht jetzt weiter und wirbt weltweit Unternehmer an – Hunderte Copycats entstehen. Nicht alle werden funktionieren, aber es erzeugt kurzfristig Kaufdruck.
Langfristig wäre mir wichtiger, dass profitable Unternehmen einen Teil ihrer Cashreserven in Bitcoin halten – das ist nachhaltiger, als reine „Bitcoin-Trading-Firmen“ aufzubauen.
28:16 – Christoph Damm
Aber irgendwann wird MicroStrategy auch verkaufen. Wäre das nicht ein schlechtes Zeichen?
28:30 – Ha Duong
Ja, das wäre es.
Bisher hat MicroStrategy selten verkauft. Früher gab es automatische Liquidationsklauseln, als Bitcoin 2022 auf 16.000 fiel. Die haben sie inzwischen umstrukturiert.
Es gibt keinen direkten Zwang mehr, Bitcoins zu verkaufen – nur die üblichen Fälligkeiten von Schulden, die refinanziert werden können.
29:39 – Christoph Damm
Was gibt es Neues im Mining-Bereich? Du warst ja bei Iris Energy.
29:51 – Ha Duong
Wir haben auf der Konferenz mit allen großen Bitcoin-Minern gesprochen und waren anschließend bei Iris Energy in Texas.
Iris wächst bis Monatsende auf 50 Exahash – damit einer der größten Miner der Welt.
Noch wichtiger:
Iris ist bereits jetzt der profitabelste Miner, trotz kleinerer Bewertung.
Dort entsteht auch das erste große Liquid-Cooling-Rechenzentrum („Horizon One“) mit 50 MW Kapazität für Nvidia GPUs. Fertigstellung noch dieses Jahr – erste Kunden könnten bald kommen, etwa CoreWeave.
Bitcoin-Mining halten wir aktuell für unterbewertet:
– steigender Bitcoin-Preis erzeugt Operating Leverage,
– zusätzliche KI-Co-Location-Optionen sind fast „gratis“ eingepreist.
32:05 – Christoph Damm
Jan, wie siehst du die Aktienseite im Kryptobereich?
32:10 – Jan Beckers
Sehr spannend.
Wir kennen den Markt gut, weil wir die Firmen seit Jahren analysieren.
– Profitabilität ist hoch.
– Viele Firmen sind nahe am Buchwert – die Downside ist begrenzt.
– Ihre physischen Assets sind in Wahrheit mehr wert als in der Bilanz.
– Weniger effiziente Miner steigen bei niedrigen Preisen aus – die großen Low-Cost-Miner gewinnen Marktanteile.
– Mit Bitcoin + KI-Datacentern ergibt sich doppelte Upside.
Einige Miner handeln bei 3× EBITDA – man hat also den Kaufpreis bis zum nächsten Halving fast zurückverdient.
Wichtig ist aber: selektiv vorgehen. Die Branche bleibt extrem volatil.
35:20 – Christoph Damm
Spannend, zu hören, wie ihr die Firmen analysiert. Zum Abschluss: Ihr habt einen neuen Fonds – den BIT Global Multi-Asset.
35:43 – Jan Beckers
Wir hatten viel Nachfrage nach Fonds, die das BIT-Alpha enthalten, aber weniger Risiko haben.
Der Defensive Growth lief schon sehr gut. Der neue Multi-Asset-Fonds soll noch weniger Risiko haben:
– Aktien,
– Unternehmensanleihen,
– Gold,
– Bitcoin.
Durch Bitcoin kann man Rendite verbessern und gleichzeitig die Korrelation im Portfolio reduzieren.
Die Aktienquote liegt aktuell bei rund 30 %, Krypto und Gold je bis zu 5 %.
Ziel: Ruhiger schlafen können – und den Markt langfristig trotzdem schlagen.
38:29 – Christoph Damm
Danke euch beiden für die Einblicke!
38:37 – Jan Beckers
Danke, Christoph.
38:39 – Christoph Damm
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